Wir wollen euch kämpfen sehen, Wir wollen euch siegen sehen…


SV Bauerbach – TuS Dietkirchen > Heute, 20:00 Uhr

Von Rainer Maaß aus dem „Hinterländer“

Obwohl es für Neuling SV Bauerbach nach längst feststehendem Klassenerhalt um nichts mehr geht, tat die 2:5 Derbypleite bei den SF/BG Marburg weh. „Zur Pause deutete darauf kaum etwas hin. Dann sind wir ganz schlecht in die zweite Hälfte gekommen und ein paar krasse Fehler bei uns führten dann zur deutlichen Niederlage“, blickt SVB-Trainer Stefan Frels zurück. Auf das Geleistete in dieser Saison können die Bauerbacher dennoch stolz sein. Sie erwarten zum bereits letzten Spiel der Runde am Freitagabend (20 Uhr) Aufstiegsanwärter TuS Dietkirchen. Was braucht seine Mannschaft, um gegen das Team vom „Reckenforst“ bestehen zu können? „Aktuell wohl eher ein Wunder“, stöhnt Frels. Ihm stehen zwar voraussichtlich bis auf Moritz Rechmann alle Feldspieler zur Verfügung, doch fehlt wohl wahrscheinlich in Manuel Bachmeier verletzungsbedingt der einzige gelernte Torhüter im Kader. „Und das gegen eine Dietkirchener Mannschaft, deren Leistungsstärke ich mit Meister FSV Fernwald auf eine Stufe stelle“, ahnt Frels nichts Gutes. Hendrik Lapp, Co-Trainer und Feldspieler in Personalunion, wird wohl zwischen die Pfosten rücken. Gelingt es dem SVB, seine Stärken nach vorne zur Geltung zu bringen, dann dürfte für einen unterhaltsamen Abend gesorgt sein.

 

Verbandsliga Mitte: Wird SVB zum Stolperstein für Dietkirchen?

Heute Abend haben die Bauerbacher in ihrem letzten Saisonspiel nichts zu verlieren. Die Gäste aus Limburg wollen hingegen einen weiteren Schritt in Richtung Vereinsgeschichte machen.

Aus der „OP“ von Benjamin Kaiser Bauerbach.

Die Vorzeichen könnten kaum unterschiedlicher sein: Während der SV Bauerbach am Tag seines Rundenabschlusses in der ersten Verbandsliga-Saison der Vereinsgeschichte auf dem achten Rang rangiert und die Spielzeit im schlechtesten Fall als Elfter beenden wird, steht für den TuS Dietkirchen deutlich mehr auf dem Spiel. Es geht um nichts Geringeres als den zweiten Platz und damit die Berechtigung zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde für die Hessenliga. „Für uns ist es der Abschluss einer sehr zufriedenstellenden Saison. Die Jungs haben Bock auf Fußball und wir werden uns in das Spiel hereinhauen“, sagt SVB-Coach Stefan Frels, der den Zuschauern eine gute Show liefern möchte, bevor in Bauerbach der Vorhang fällt. Zumal die Spieler Milos Milosevic, Alban Ademi und Julian Reinhardt verabschiedet werden. Das Trio verlässt den Klub. Beim TuS ist die Gier nach Spektakel nicht mehr groß. Thorsten Wörsdörfer interessieren nur drei Punkte. „Die Aufstiegsrunde zu erreichen, wäre der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Wir werden sehen, ob ich den Bauerbachern nach dem Spiel im Vereinsheim etwas ausgebe oder nicht“, sagt der TuS-Coach und lacht. Bei einem Sieg seiner Elf sitze das Portmonee lockerer. Den Humor hat der ehemalige Fußballprofi in der entscheidenden Phase der Saison nicht verloren. Sollte Dietkirchen beim SVB gewinnen, hat das Team aus Limburg Rang zwei jedoch noch nicht sicher: Derzeit stehen 65 Punkte zu Buche. Auf den Plätzen drei bis fünf reihen sich der SV Zeilsheim, die SG Kinzenbach sowie der VfB Marburg mit 63, 61 und 60 Zählern ein – der FSV Fernwald steht bereits als Meister fest. Dietkirchens Verfolger haben allesamt noch eine Chance auf Rang zwei, bei zwei verbleibenden Spieltagen dürften aber nur noch die Zeilsheimer eine praktische Chance haben. Sollte Dietkirchen heute Abend gewinnen und der SV, der am Sonntag gegen den FC Waldbrunn antritt, verlieren, hat der TuS Rang zwei in der Tasche. Im SV Bauerbach treffe sein Team fast auf ein Ebenbild. Der SVB wie der TuS haben viel Geschwindigkeit im Team und suchen das Heil in der Offensive. Allerdings hat Dietkirchen 21 Punkte mehr auf dem Konto, weil die Defensivarbeit im Gegensatz zu den Hausherren exzellent ist. Während die Gäste nur 23 Treffer kassiert haben, hat Bauerbach bisher 81 Gegentore zugelassen. Womöglich müssen die Hausherren auf ihren verletzen Keeper Manuel Bachmeier verzichten. „Wenn er nicht spielen kann, dann sieht es natürlich sehr schlecht aus für uns“, sagt Frels. In diesem Fall steht CoTrainer Hendrik Lapp zwischen den Pfosten. Einen etatmäßigen Torhüter hat nämlich auch Bauerbachs zweite Garde nicht. „Ich habe in der Jugend ein Jahr im Tor gespielt“, legt Lapp seine Referenzen offen.

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