„Wir werden weiter Gas geben“


FC Cleeberg – SV Bauerbach, Sonntag, 11.08.2019, 16:00 Uhr

Foto: https://www.facebook.com/stefan.tschersich?__tn__=%2Cd%2AF%2AF-R&eid=ARCwBKZnNUBHP6BandqPf-byJ9tzgKjEPYphCVc49r8yIn-WnxQ4cBpq7GKBkK3jF8Rz4BBNQlgDRll0&tn-str=%2AF

Aus dem Hinterländer Anzeiger von Rainer Maaß

Der SV Bauerbach ließ beim 1:1 als Gast des sehr stark besetzten FC Gießen II durch eine konzentrierte Leistung aufhorchen. „Es sieht so aus, als hätte sich das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft verbessert“, beobachtet SVB-Trainer Stefan Frels. Dass seine Jungs der Papierform nach am Sonntag bei Neuling FC Cleeberg favorisiert sind, steht außer Frage. „Darauf kommt es aber gar nicht an. Die Cleeberger sind sehr kampfstark. Sie werden von meinem Trainerkollegen Daniel Schäfer gut eingestellt. Wir müssen da unbedingt gegenhalten und dürfen uns nicht die Butter vom Brot nehmen lassen“, verlangt Frels. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass keine Pflicht bestehe, in der sonntäglichen Partie das Spiel zu machen. Personell ist die Lage unverändert, außer dass Janik Schwarz, Salomon Becher und Devante Eryilmaz  urlaubsbedingt fehlen.

Der SVB muss in Cleeberg cool bleiben

Aus der „OP“ von Benjamin Kaiser

Den FC Cleeberg kennt Stefan Frels gut. Schließlich war er einst Trainer beim Gießener Verein, bevor er sich der Jugendarbeit bei der TSG Wieseck verschrieb, um von dort aus zum SV Bauerbach zu wechseln. Der Trainer weiß, was auf seine Schützlinge zukommt: eine aufgeheizte Atmosphäre. „In Cleeberg ist es nie einfach. Die Zuschauer stehen sehr nah am Spielfeld. Da müssen wir einen kühlen Kopf haben und dürfen nicht in Hektik verfallen“, sagt Frels. Es liegt nicht im Naturell seiner Mannschaft, dass sie aufgrund von Emotionen und Lautstärke am Spielfeldrand Dummheiten in Form von unnötig aggressivem Verhalten an den Tag legt. Diese Coolness gilt es beizubehalten. Der SVB geht Sonntag (16 Uhr) als Favorit in die Partie. Das schließt laut Frels aber nicht aus, dass es Phasen im Spiel geben wird, in denen man sich auch mal ein wenig zurückzieht und den Gegner kommen lässt – Ebbe und Flut. Ob die Hausherren darauf eingehen, darf jedoch bezweifelt werden. „Unsere Stärke ist das Umschaltspiel. Wobei das in den beiden bisherigen Spielen noch zu langsam war“, berichtet Vorstandsmitglied Günter Rau. Devise: Hinten das Bollwerk errichten und vorne mit schnellen Spielern und wenigen Ballkontakten Bauerbach in Verlegenheit bringen. „Wir hoffen natürlich auf Fehler des Gegners“, sagt Rau. Zumal der FC am Sonntag ohne seinen Goalgetter auskommen muss. Der groß gewachsene Henrik Keller weilt im Urlaub. Das erleichtert das Kerngeschäft von Bauerbachs Defensive. Wobei sie sich auch nicht verstecken muss. Das 1:1 gegen den FC Gießen II am Mittwoch war eine starke Darbietung. „Wir haben konzentriert gegen den Ball gearbeitet. Und zwar nicht nur die Viererkette, sondern die Mannschaft als Ganzes. Die Trainingsinhalte tragen Früchte“, frohlockt Frels. Allerdings muss er weiterhin auf Devante Eryilmaz und Salomon Becher verzichten, außerdem auf Janik Schwarz. Dafür könnte ein Neuzugang zu seinem Debüt in der Verbandsliga kommen. In Leon Klapp, der nach einer Sprunggelenksverletzung in den Kader rückt, hat Frels eine pfeilschnelle Option für die Außenbahn. „Besonders nach so einer Verletzung werden wir ihn auf keinen Fall überstrapazieren“, sagt Bauerbachs Trainer. Einen Einsatz in der Startelf schließt er aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*