Was in trockne Tücher bringen…


TSV Bicken – SV Bauerbach  Sonntag, 14.04.2019, 16:00 Uhr

Aus dem Hinterländer Anzeiger   von Rainer Maaß

„Ich war in der Schule ganz gut in Mathematik und weiß daher, dass wir rein rechnerisch noch absteigen können“, gibt sich Stefan Frels skeptisch. Sehr wahrscheinlich ist das nicht, so dass der Trainer des SV Bauerbach gesteht, an den Tagen, als es um die Wahrscheinlichkeitsrechnung ging, im Unterricht gefehlt zu haben. „Wir werden uns am Sonntag beim TSV Bicken seriös präsentieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer meiner Jungs beim mutmaßlichen Absteiger überheblich auftritt. Bicken wird alles versuchen, was möglich ist und doch muss es unser Anspruch sein, dort zu gewinnen“, verlangt Frels. Dafür, es taktisch etwas offensiver anzugehen, als in den letzten Partien, spricht laut Frels die Statistik. „Schließlich ist Bicken eine der wenigen Mannschaften in der Klasse, die noch mehr Tore gefangen hat als wir“, stellt der SVB-Coach fest. Personell können die Bauerbacher voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen.

 

 

Aus der   von Benjamin Kaiser

Mit dem Rundenende seiner ersten Verbandsliga-Saison in Sichtweite scheint der Klassenerhalt für den SV Bauerbach nur noch Formsache zu sein. Bei fünf verbleibenden Spieltagen sind die Abstiegskandidaten praktisch zu weit abgeschlagen, als dass der Tabellen-Achte noch mal in ernste Abstiegsgefahr gerät. Das bedeutet aber nicht, dass nun Zeit zum Entspannen ist. Davon hatten die Schützlinge von Coach Stefan Frels am vergangenen Wochenende ohnehin genug. Der SVB hatte spielfrei, da die angesetzte Begegnung gegen die DJK Flörsheim, die ihr Team bereits seit Monaten zurückgezogen hat, nicht stattfand. Die Partie wurde mit 3:0 für Bauerbach gewertet, was das Punktekonto auf 38 Zähler aufstockte. „Wir haben am Wochenende kein Training gehabt. Die Jungs sollten sich ein wenig erholen“, erklärt Frels und gibt die Losung für Sonntag aus: „Wir wollen die 40-PunkteHürde überspringen. Wenn uns das gelingen sollte, dürfte der Klassenerhalt in trockenen Tüchern sein.“ Der Übungsleiter ist allerdings unschlüssig vor der Reise zum Tabellen-16., der theoretisch noch eine Chance auf den Klassenerhalt hat. Ein Stürmer, zwei Stürmer? „Das weiß ich noch nicht. Wir haben am vergangenen Spieltag mit einer defensiven Ausrichtung recht gut gespielt und den Gegner kommen lassen. Vielleicht wird es auch während des Spiels wechseln“, bezieht sich Frels auf den 3:0-Erfolg beim FC Waldbrunn. Im Vergleich zur Hinrunde ist sein Zufriedenheitsgrad mit dem Defensivverhalten seiner Schützlinge gestiegen. Mal Ballbesitzfußball zelebrieren, mal den Gegner aus der Reserve locken. Fakt ist jedenfalls, dass die Hausherren gewinnen müssen, wenn sie nicht zeitnah für die Gruppenliga planen müssen wollen. Ebenso Tatsache: Bicken ist eine der wenigen Mannschaften, die mehr Tore als der SVB kassiert hat – 81 an der Zahl. „Das ist sicherlich ein Angriffspunkt für uns. Wobei der Gegner sich nach der Winterpause ein wenig gefangen hat“, meint Frels. Seit Restrundenbeginn hat der TSV vier Punkte geholt, Bauerbach 13.

 

 

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