SVB spielt heute bei Waldgirmes II


Mit sieben Punkten aus sieben Spielen ist der SV Bauerbach bisher hinter den Erwartungen geblieben.

Aus dem Hinterländer Anzeiger von Rainer Maaß

Und das, obwohl der SVB in etlichen Partien gleichwertig oder gar besser war, als der Gegner. „Die 1:2-Niederlage gegen den gut organisierten FV Breidenbach war nicht nötig. Vielleicht ist es ganz gut, dass wir am Freitag auswärts beim SC Waldgirmes II antreten. Da tun wir uns derzeit etwas leichter. Deren „Zweite“ weist eine ähnliche Altersstruktur auf, wie wir. Ich rechnen damit, dass die hinten zunächst mal kompakt stehen wollen und auf das schnelle Umschaltspiel spekulieren“, glaubt Bauerbachs Trainer Stefan Frels. Die Trainingseindrücke, die seine Mannschaft in den letzten Wochen vermittelte, waren durchaus gut, nur stimmten selbige nicht mit den erzielten Ergebnissen überein. Personell sollten bis auf den erkälteten Julian Schratz alle Mann an Bord sein.

Bei Bauerbach bricht keine Panik aus

Verbandsliga: SVB spielt bei Waldgirmes II

Aus der „OP“ von Benjamin Kaiser

Bauerbach. Nach drei Niederlagen in Serie steht der SV Bauerbach auf einem Abstiegsplatz. Panik verbreitet Coach Stefan Frels dennoch nicht. Von wegen „Trautes Heim, Glück allein“. Der SV Bauerbach ist keine Macht vor heimischer Kulisse, sondern diente gastierenden Klubs in dieser Spielzeit zumeist als Punktelieferant. Von fünf Heimspielen gingen vier verloren. Zuletzt nahm der FV Breidenbach drei Punkte mit. Da ist es laut Stefan Frels gar nicht schlecht, dass heute ein Auswärtsspiel ansteht (…….) Vereinsinterne Organisationsdefizite waren aber nicht der Grund für die Niederlage gegen Breidenbach. Momentan läuft es auf dem Spielfeld nicht rund. Auch der 2:0-Kreispokalsieg gegen den Kreisligisten SV Schönstadt war keine Steigerung. „Der Gegner stand mit neun Mann vor dem eigenen Sechzehner. Da ist es immer schwierig“, meint Frels. Edmund Euker bläst ins gleiche Horn. „Wir haben eine junge Mannschaft. Draufhauen bringt da auch nichts“, findet der Vereinsboss. Beim Aufsteiger SC Waldgirmes II zeigt der Pfeil nach drei Siegen mit 13 erzielten Treffern für das Team von Coach Mario Schappert klar nach oben. „Wir hatten am Anfang der Saison vor dieser Liga zu viel Respekt. Momentan trauen wir uns in der Offensive mehr zu“, erklärt der Coach, der wahrscheinlich eine defensive Ausrichtung für das heutige Duell plant. Auch deutliche Fortschritte im Umschaltspiel seien erkennbar. Neun der bisher zehn Punkte holte der SC während der Siegesserie. Während des schlechten Saisonstarts blieb Schappert ruhig, verbreitete keine Panik. Und so macht es auch Frels. Denn so, wie vor einem Monat nicht alles gut war, ist jetzt nicht alles schlecht „Es ist ja auch nicht so, dass wir in den verlorenen Spielen chancenlos waren. Wir machen momentan in der Defensive zu viele Fehler. Das allein ist aber nicht das Problem. Schwierig wird es, weil wir derzeit vorne die Dinger nicht reinmachen!“

Foto: Stefan Tschersich

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