SVB als Kollektiv gefordert


FC Waldbrunn – SV Bauerbach    Sonntag, 31.03.2019, 15:00 Uhr  Kunstrasenplatz Waldbrunn-Ellar

Vorbericht aus dem Hinterländer Anzeiger von Rainer Maaß

Die 0:4-Heimpleite gegen Kellerkind FC Gießen II hat manchen beim SV Bauerbach(11./32) irritiert. „Das zeichnete sich überhaupt nicht ab. Wir haben gut trainiert, waren motiviert und liegen dann zur Pause durch absolut vermeidbare Tore mit 0:3 hinten. Meine Jungs waren so richtig enttäuscht von diesem Spiel“, verrät SVB-Trainer Stefan Frels. Einen Leistungseinbruch erwartet er nicht, da zuletzt mit Ausnahme der Gießen-Partie die Ergebnisse stimmten und da die Tabelle seiner Ansicht nach allenfalls trügerische Sicherheit vorgaukelt. „Noch sind wir in Sachen Ligaerhalt nicht auf der sicheren Seite. Zwei Siege müssen noch mindestens her“, fordert Frels vor der sonntäglichen Reise nach Ellar zum FC Waldbrunn (10./32). Im Hinspiel wurde der SVB klassisch ausgekontert. „Wir sind diesbezüglich gewarnt und werden abwartend, aber auch ein Stück weit aggressiv antreten“, plant Frels. Bis auf den erkrankten Moritz Rechmann sind voraussichtlich alle Mann an Bord.

Vorbericht aus der „OP“ von Benjamin Kaiser

Bauerbacher wollen sich rehabilitieren

Verbandsliga Mitte Bauerbach. Kein Grund zur Panik: SV Bauerbachs Übungsleiter Stefan Frels will die Vorstellung seiner Schützlinge beim 0:4 gegen den FC Gießen II nicht überbewerten und die Losung „Mund abputzen und weiter“ umgesetzt sehen. Die schwache Darbietung wird allerdings nicht links liegengelassen, sondern dient als Erwartungshorizont für Verbesserung. „Wir haben viel falsch gemacht. Insbesondere in der Offensivbewegung. Wir haben oft gezögert, nicht schnell genug gespielt“, nennt Frels Kriterium Nummer eins. Seit Restrundenbeginn war es die erste unbefriedigende Leistung seines Teams. Und Besserung muss kommen, denn der FC Waldbrunn, der bei Punktgleichheit einen Rang vor dem SV Bauerbach rangiert, stellt einen ähnlichen Gegner für den Tabellenelften dar. Frels hat klare Vorstellungen, was sich ändern muss. „Es geht nicht nur um Handlungsschnelligkeit, sondern wir müssen uns auch in der Spitze besser bewegen. Mehr Bälle in die Schnittstellen und die Abwehr auch mal überspielen“, sagt er. Ferner müssen die Flanken in den Strafraum genauer kommen. Der Schlüssel gegen einen tief stehenden und kompakten Gegner wie Waldbrunn ist aber nach wie vor Bewegung. Nur wenn der Gegner sich schnell verschieben muss, tun sich Lücken auf, die dann genutzt werden können. Das erfordert Geduld. Aber Frels‘ Team soll an der Geduld auch nicht ersticken. „Es bringt ja nichts, wenn wir uns nur den Ball hin und her spielen“, sagt der Fußballlehrer, der einzig auf Moritz Rechmann verzichten muss. Waldbrunn geht personell auf dem Zahnfleisch Auf der anderen Seite muss sich der FC mehr denn je auf sein Kerngeschäft besinnen. Hinten den Laden dicht halten und auf Konter setzen. „Das ist unser Spiel. Es geht derzeit auch überhaupt nicht anders. Und vielleicht behalten wir gegen eine spielstarke Mannschaft wie Bauerbach ja einen Punkt bei uns“, gibt sich Waldbrunns Spielertrainer Christian Mehr bescheiden. Der Grund für die kleinlauten Worte ist die Personalsituation. Während die Bauerbacher in der Hinrunde häufig das Verletzungspech zu Gast hatte scheint dies die Taschen gepackt zu haben, um sich in Richtung Waldbrunn aufzumachen. „Wir gehen derzeit auf dem Zahnfleisch. Eigentlich haben wir einen Kader von 18 Leuten. Am Sonntag werden es wohl nur zwölf aus dem Kader der ersten Mannschaft sein“, sagt Mehr. Schwer wiegt insbesondere der Ausfall von Stammtorhüter Marvin Goeltl. Um den Klassenerhalt zu schaffen, spricht der Spielertrainer von „noch sechs Punkten“, die das Team holen muss.

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