Packen wir’s an…


TSG Wörsdorf – SV Bauerbach

Sonntag, 17.03.2019, 15:00 Uhr

 Vorbericht aus dem Hinterländer Anzeiger von Rainer Maaß

Fünfeinhalb Monate hat der SV Bauerbach (10./29)warten müssen, ehe am vergangenen Samstag mit dem 4:2-Erfolg über Germania Schwanheim wieder ein Heimsieg eingefahren wurde. Mit dem dort demonstrierten Mix aus Angriffs- und Abwehrleistung war SVB-Coach Stefan Frels zufrieden. Schließlich war es in der Vergangenheit genau jene Balance der beiden Komponenten, die nicht passte. „Wir standen hinten stabil, haben kaum etwas zugelassen und sind nicht zu früh ins Angriffspressing gegangen. Und vorne haben wir endlich einmal konsequenter unsere Chancen genutzt als zuletzt. Das 4-1-4-1-System tut meiner Mannschaft vor allem in der Rückwärtsbewegung gut“, registriert Frels. Mit der klaren Favoritenrolle seines Teams am Sonntag (15 Uhr) in der Partie bei Kellerkind TSG Wörsdorf mag er sich nicht anfreunden. „Die TSG wird im Kampf um den Klassenerhalt alles einbringen, was sie hat. Wir werden dort nicht auf Biegen und Brechen nach vorne spielen, sondern aus einer gesicherten Deckung auf unsere Chancen spekulieren“, plant Frels. Ob auf den vermutlich tiefen Rasenplatz an der Wallbacher Straße im Idsteiner Ortsteil gekickt wird oder ob die Partie auf dem benachbarten, extrem kleinen Kunstrasen ausgetragen werden soll, ist noch unklar. Bis auf Maximilian Wiessner, dem noch eine Erkältung zu schaffen macht, sollten alle Mann an Bord sein.

Bauerbach arbeitet an Mission Klassenerhalt

Verbandsliga Mitte: Auswärts in Wörsdorf von Benjamin Kaiser aus der Oberhessischen Presse.

Hoffnung ist derzeit der größte Schatz in Wörsdorf. Der Tabellen-15. hofft, den direkten Wiederabstieg noch abzuwenden. Doch der Ausblick ist alles andere als rosig. Und der zehntplatzierte SV Bauerbach kann die Vorhersage mit einem Auswärtssieg am Sonntag (15 Uhr) noch düsterer gestalten. Das Wetter könnte zudem durchaus ein Faktor sein. In der zur Idstein gehörenden Gemeinde ist Schneefall in den Tagen bis Sonntag möglich. Austragungsort soll dennoch der Wörsdorfer Rasenplatz sein. „Ich nehme mal an, dass der Platz nicht in exzellentem Zustand sein wird. Daher sind die bekannten Dinge wie Laufen und Kämpfen gefordert“, sagt SVB-Coach Stefan Frels. Er und sein Team haben nach dem Sieg gegen Germania Schwanheim am vergangenen Wochenende den Klassenerhalt zwar theoretisch noch nicht festgezurrt, doch müsste die Mannschaft in den verbleibenden zwei Monaten schon regelrecht zusammenbrechen, damit der SVB die Sache noch vergeigt. Derzeit hat Bauerbach bei neun verbleibenden Partien zwölf Punkte Vorsprung auf einen „rotgefärbten“ Rang. „Natürlich werden wir das Abstiegsgespenst nicht herbeirufen“, sinniert Frels. Aber solange der Klassenverbleib nicht auch rechnerisch gesichert sei, verbiete sich jeglicher Müßiggang. In Wörsdorf hat er erneut „alle Mann an Bord“. Ganz anders sieht es bei der TSG aus, die nach wie vor an einer katastrophalen Personalsituation zu knabbern hat: Elf Spieler aus der ersten Mannschaft im Aufgebot, alle Auswechselspieler sind Akteure aus der Reservemannschaft, die in der B-Klasse kickt. „Besonders in der zweiten Halbzeit, wenn man dann neue Kräfte bringen will, wird es dünn. Der Leistungsabfall ist natürlich deutlich“, informiert Coach Michael Drogi. Da die Ausfälle insbesondere im Offensivbereich eine Kerbe geschlagen haben, ist die Partie eine gute Gelegenheit für den SVB, mal zu null zu spielen. „Wir wollen die drei Punkte. Ob 1:0 oder 4:2, ist nebensächlich“, sagt Frels. Bei solchen Ergebnissen würde die Luft in Wörsdorf noch dünner werden. Sollten fünf Klubs absteigen, sind es zehn Zähler bis zum rettenden Ufer. „Wir hoffen natürlich, dass letztlich nur vier Teams absteigen. Sind es fünf, dann wird das nichts mehr. Da sind wir realistisch“, erklärt Drogi.

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