Endlich wieder ein Heimspiel


SV Bauerbach – FV Biebrich > Sonntag, 05.05.2019, 15:45 Uhr

Von Rainer Maaß aus dem Hinterländer Anzeiger

Neuling SV Bauerbach hat in dieser Saison bisher stolze 68 Tore erzielt und damit fünf mehr als der Rangzweite TuS Dietkirchen. Im Gegenzug schlug es im eigenen Kasten 75 Mal ein. Nur die Abstiegskandidaten TSG Wörsdorf und TSV Bicken kassierten mehr Treffer. Bei Partien des SVB ist deshalb so oder so meist ein hoher Unterhaltungswert garantiert, was auch bei der jüngsten 1:4-Niederlage als Gast der aufstiegsambitionierten SG Kinzenbach zu besichtigen war. „Wir lagen durch ein vermeidbares Standardgegentor mit 0:1 hinten. Zuvor mussten wir bereits 2:0 führen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann Großchancen ausgelassen und am Ende viel zu deutlich verloren“, blickt Bauerbachs Trainer Stefan Frels zurück. Am sonntäglichen Gast, dem FV Biebrich, schätzt er dessen beeindruckende Offensivabteilung. „Mir ist wichtig, dass wir in den kommenden Partien, gegen starke Teams, die uns in der Vorrunde besiegten, besser abschneiden. Meine junge Mannschaft hat auch gegen Saisonende noch richtig Lust auf Fußball“, verrät Frels. Bist auf Moritz Rechmann stehen ihm voraussichtlich alle Mann zur Verfügung.

Von Benjamin Kraus aus der Oberhessischen Presse

Böse Erinnerungen an das Hinspiel

Verbandsliga Mitte: SV Bauerbach unterlag im Oktober in Biebrich mit 2:6 Im FV Biebrich gastiert am Sonntag eine Mannschaft im Bauerbacher Waldstadion, die Rätsel aufgibt. Das Hinspiel war allerdings eine klare Sache, an die sich der SVB ungern erinnert. von Benjamin Kaiser bauerbach. Tatsache ist, dass es für beide Mannschaften um nichts mehr geht. Von den Abstiegsrängen sowie von Rang zwei, der zur Aufstiegsrunde berechtigt, sind die Kontrahenten meilenweit entfernt. Dennoch wollen der achtplatzierte SV Bauerbach und der Tabellensechste FV Biebrich, sieben Punkte trennen sie, noch „so viele Punkte wie möglich holen“. SVB-Coach Stefan Frels und Malte Christ, Biebrichs sportlicher Leiter, benutzen den gleichen Wortlaut. Dabei ist Christ momentan der Unzufriedenere von beiden. Die Ergebnisse und mitunter auch die Leistungen der Biebricher in den vergangenen Wochen geben Rätsel auf. Vor sechs Wochen gewannen die Wiesbadener 3:2 gegen den VfB Marburg und mischten im Kampf um Platz zwei mit. Seitdem stehen allerdings nur zwei Siege zu Buche und zwei Niederlagen gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. „Wir haben Probleme mit Teams, die körperlich robust zu Werke gehen und tun uns deutlich leichter, wenn der Gegner mit spielerischen Mitteln vorgeht“, sagt Christ. Um dem Abhilfe zu leisten, werde es im Sommer einige personelle Veränderungen geben. Ob der SV Bauerbach eine von diesen körperlich robusten Mannschaften sein kann ist fraglich. Frels sieht es gerne, wenn seine Mannschaft das Spiel trägt. Technische Stärke und Torgefahr nach feinem Kombinationsspiel ist Bauerbachs Trumpf. Aber um am Ende etwas Zählbares einzufahren, müssen die Torchancen auch genutzt werden. Daran haperte es beim SVB in dieser Saison zu oft, wenngleich der Gegner phasenweise an die Wand gespielt wurde. Zuletzt war dies am vergangenen Wochenende beim 1:4 gegen die SG Kinzenbach der Fall. „Ich mache mir darüber keine Sorgen. Viel wichtiger ist, dass wir diese Chancen herausspielen“, erklärt Frels. Bauerbachs Trainer heult auf und lacht, als er sich an das Hinspiel in Biebrich erinnert, das sein Team 2:6 verlor. „Böse Erinnerungen! Da haben wir teilweise miserabel verteidigt und unsere Chancen nicht genutzt“, sagt der Trainer. Damals wie nach der Partie in Kinzenbach stand die Frage im Raum, warum man 2:6 verliert, wenn der Gegner nicht merklich besser spielt. So hat es auch Christ in Erinnerung, der Bauerbach als „wieselflinke Mannschaft“ bezeichnet. Auch mit Mannschaften, die viel Pferdestärke auf die Piste bringen, habe sein Team in der Vergangenheit Probleme gehabt. Zumal es eine Premiere ist. Noch nie trafen die beiden Mannschaften im Bauerbacher Waldstadion aufeinander.

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